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Letzte Aktualisierung: |
Schulbeschreibung (Bernd Merklinger) |
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SchulbeschreibungDie Erich Kästner Schule Kronau - ist eine Grund- und Werkrealschule. Derzeit haben wir 268 Schülerinnen und Schüler, die in 9 Grund – und 6 Werkrealschulklassen unterrichtet werden. Das heißt, wir sind in Klassenstufe 1, 2 und 4 zweizügig, in Klassenstufe 3 der Grundschule dreizügig und haben in der Werkrealschule je eine Klasse. An unserer Schule unterrichten momentan 26 Lehrkräfte, von denen 22 Damen und 4 Herren sind. Wir sind die einzige Schule am Ort und haben daher – was Ausstattung usw. betrifft – keinerlei Anschaffungs- und Erhaltungsprobleme. Gemeindeverwaltung und Gemeinderat unterstützen uns nach Kräften. Von 1999 bis 2005 und 2010 waren wir ständig mit Bau- und Sanierungsmaßnahmen beschäftig und hatten eigentlich nicht die Zeit für besondere pädagogische Maßnahmen - So einfach haben wir es uns allerdings nicht gemacht. Parallel zu unseren ständigen Umzügen haben wir auch hinsichtlich unserer „Schulprofilierung“ einiges auf den Weg gebracht. Zum Schuljahr 2002/03 haben wir die Aussage unseres Schulrats, dass es im Ergänzungsbereich keine zusätzlichen Stunden mehr geben würde zum Anlass genommen, Alternativen zur Stundenbeschaffung zu suchen und haben ein verändertes Unterrichtszeitenmodell konzipiert. Da sich die Schülerschaft in den letzten 20 Jahren sehr verändert hat und das Leistungsniveau der Kinder immer mehr auseinanderdriftet, legen wir immer größeren Wert auf das Klassenlehrerprinzip. Dies ermöglicht uns vermehrt erzieherische Arbeit leisten. Auch der Rückzug der Förderschulen und das lange Verweilen eigentlicher Förderschüler bei uns, kann damit etwas aufgefangen werden. Den Klassenlehrer als Bezugsperson wollten wir auch mit dem neuen Bildungsplan keinesfalls aufgeben. Das bedeutet allerdings, dass jeder Klassenlehrer bei uns mindestens 12 Stunden in seiner Klasse unterrichtet. Jeder Klassenlehrer unterrichtete daher schon seit Jahren sehr viele Fächer fachfremd und fächerverbindend, was sich bei der Umstellung auf den neuen Bildungsplans als großer Vorteil herausstellte. Die Unterrichtsstunden wurden auf 40 Minuten reduziert und die dadurch gewonnene Zeit auf Förderunterricht und besondere Klassenprojekte verteilt. Jede unserer Klassen hat somit 1 FöD, 1 FöM, und 1 PSS, wobei der Förderunterricht auch schon in Zeitschienen stattgefunden hat, bei denen die Parallelklassen gekoppelt sind und 1 Lehrer auch Angebote für besonders leistungsstarke Schüler machen kann. Die PSS – Pädagogische Schwerpunkt Stunde (Klassenlehrerstunde) dient zum Auffangen von sozialen Störfaktoren – wenn Zeit für Probleme nachgeholt werden muss, - Zeit für Lernstoff, der nicht vermittelt werden konnte oder einfach für Klassenrat usw. Gleichzeitig haben wir im Hinblick auf den neuen Lehrplan ein „Zeitmodell für Projekte“ entwickelt, bei dem es möglich ist, epochal mit Kleingruppen Projekte durchzuführen. Ebenfalls parallel dazu haben wir unser Schulprofil gefunden, genauer gesagt, hat es uns gefunden, da Eltern am Ort den Wunsch hatten, ihre geistig behinderten Kinder bei uns einzuschulen. Mittlerweile hat sich ein „sozial- integratives Schulprofil“ bei uns verfestigt. Wir haben zwei Außenklassen der Karl-Berberich-Schule Bruchsal und 4 Außenklassen der Schule für Körperbehinderte Karlsbad- Langensteinbach bei uns und jeder Außenklasse eine Kooperationsklasse zugeordnet. Mittlerweile wurde aus den Außenklassen der Ludwig Guttmann Schule eine Außenstelle, die am 19. März 2010 eingeweiht wurde. Unser hauptsächliches Profil ergibt sich also durch die Bestrebung, behinderten Kindern die Möglichkeit zu eröffnen, mit gesunden Schülerinnen und Schülern gemeinsam Leben und Unterricht zu gestalten. Nach einem Findungsprozess laufen die Kooperationsmaßnahmen sehr gut und auch über die Koop- Klassen hinaus finden etliche Begegnungen statt, die für unsere Schülerschaft sehr positiv sind. (gemeinsame Bastelnachmittage, Patenschaften etc.) In den Schuljahren 2003 – 2011 haben wir dann sehr viel Selbstevaluation betrieben und all unsere Veränderungen immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Im Mai 2006 fand dann die erste Fremdevaluation bei uns statt. Das Landesinstitut für Schulentwicklung war mit einem Team 3 Tage bei uns und die Ergebnisse gaben uns recht.
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