Kernzeitbetreuung wird ausgeweitet - Entgelte blieben konstant günstig
Besonders freuen dürfen sich die Eltern von Schülerinnen und Schülern der Erich Kästner Schule. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Ausweitung der Kernzeitenbetreuung um eine halbe Stunde von bislang 13.30 Uhr bis dann 14.00 Uhr in der Gruppe von Betreuerin Christiane Marterer wurde vom Gemeinderat mehrheitlich mitgetragen.
Das erweitere Betreuungsangebot greift erstmals am ersten Schultag nach den Herbstferien. Für die zweite, seit Beginn des Schuljahrs von Nicole Petri betreute Gruppe besteht gewissermaßen bereits eine verlängerte Betreuungszeit bis 14.30 Uhr im Rahmen der sich an die Kernzeitbetreuung anschließenden Mittagsbetreuung, inklusive der Einnahme eines Mittagessens.
Nicht mehrheitsfähig war allerdings der Vorstoß der Verwaltung auf eine moderate Anhebung der monatlichen Elternbeiträge für die Betreuung. Es bleibt daher bei monatlichen 37,50 Euro für ein Kernzeitkind, Alleinerziehende zahlen nur 22,50 Euro, für Zweit- und Mehrkindern in der Betreuung sind 20.00 Euro fällig.
Gerne hätte die Verwaltung auch den seit Jahren konstanten Abgabepreis für das Schulmittagessen von 3,50 Euro je Portion um 15 Cent angehoben, um das Essen künftig zumindest zum Einkaufspreis weiterzugeben und somit dem jährlich auflaufenden Defizit entgegenzuwirken. Die Mehrheitsfraktion im Rat (CDU) lehnte dies aber ab und sieht in dem Defizit keinen existenzbedrohenden Einnahmeverzicht für die Gemeinde, sondern vielmehr eine Familienförderung und einen Anreiz zur Teilnahme an gesunder Schulverpflegung.
Bürgermeister Jürgen Heß und die Verwaltung ebenso wie die dem Verwaltungsvorschlag eigentlich positiv gegenüberstehende SPD-Fraktion können mit dieser vermeintlichen „Abstimmungsniederlage“ gut leben, schließlich ergibt sich dadurch ein Plus für die Eltern- und Schülerschaft der Erich Kästner Schule.


