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Gemeinde Kronau

 

Letzte Aktualisierung:
 

 Einschulung in der EKS Kronau (Frieder Scholtes)

 

Warum Piraten das Lesen empfohlen wurde.

 

Kronau (scho) Wie schon in den vergangenen Jahren verabreichte die Erich Kästner Schule Kronau ihren ABC Schützen den schwierigen Übergang vom bisherigen ausschließlichen Kindsein in die zunehmenden Anforderungen in der Schule Häppchenweise.  

Eine kleine Theatervorführung der vierten Klasse gehört seit einiger Zeit ins Programm der Einschulungsfeier, der Rektor Bernd Merklinger ebenfalls der Tradition folgend einen ökumenischen Start durch die evangelische Pfarrerin Dorothea Frank und Pfarrer Bernd Kempf von der katholischen Glaubensgemeinschaft, vorangehen ließ. Deren Botschaft lautete:

„Keiner ist allein …“

Die Mut machenden Worte der beiden Geistlichen wurden eindrucksvoll durch die proppevolle Aula der Schule unterstrichen, die fast aus allen Nähten platzte. Obwohl „nur“ 37 Schulanfänger von ihren  Eltern, Geschwistern, Großeltern, und anderen Verwandten in den 2. Lebensabschnitt, „der Schulzeit“ begleitet wurden, waren alle 200 Stühle des Versammlungssaals vollständig belegt.

Die Viertklässler erzählten ihren jüngsten Kollegen in der kleinen Geschichte „Piraten lesen nicht“ von analphabetischen Seeräubern, die zwar kräftig, aber dumm waren. Erst die Lesekunst eines schwachen kleinen Schlaumeiers half ihnen den zum Überleben notwendigen Schatz zu finden. Dies leuchtete nicht nur den Pennälern ein, die von der Geschichte, wie auch alle anwesende Erwachsene, begeistert waren, und doch ein wenig Bangen vor dem Übergang ins Schülerleben hatten.

Sie folgten schließlich, nachdem sie in die Klassen eingeteilt waren, manche mit Scheu, andere in großer Vorfreude, alle aber voller Erwartung, ihren Lehrerinnen Frau Hofmann, Frau Ritz  und Frau Pröll (Außenklasse der Ludwig Guttmann Schule) zur ersten Unterrichtsstunde in die Klassenräume. Die zurück belassenen Eltern mussten nachsitzen, um vom Rektor noch einige Informationen über die Unterrichtszeiten, Kernzeitbetreuung, Hinweise auf verschiedene Schuleinrichtungen, Elternabende, Tätigkeiten des Fördervereins usw. mit zu nehmen.

 

Trotzdem war diese Stunde für die „Begleitmannschaften“ der Eleven recht kurzweilig, denn in den weitläufigen Fluren hatte der Förderverein unter Martin Ramp eigens für sie eine Cafeteria eingerichtet, wobei ein erstes Kennenlernen untereinander gewollt war.

Richtig stolz kamen die Neuen schließlich aus ihrem ersten „Meeting“ zurück und nach diversen Foto- Shootings schnell zur wichtigsten Sache des ersten Tages: der Untersuchung der prall gefüllten Schultüten. 

 

 

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