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Letzte Aktualisierung: |
Alkoholprävention an der EKS (SuS Klasse 9) |
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Alkoholprävention an der Erich Kästner Schule Am Donnerstag, den 22.9.2011 hielt Frank Milbich in den Klassen 9 und 10 einen Vortrag zum Thema Alkoholprävention. Organisiert hatte das alles unsere Schulsozialarbeiterin Mona Knebel.
Herr Milbich ist seit über sechs Jahren trockener Alkoholiker und hat es sich zur Berufung gemacht, Jugendliche über Alkoholmissbrauch und seine Folgen aufmerksam zu machen. Er sprach sehr offen über seine Probleme mit dem Alkohol in seiner Jugend und in seinem Erwachsenenleben. Sein Körper war 27 Jahre lang an Alkohol gewöhnt. Uns alle hat es geschockt, wie man von einem sehr guten Handballer und einem Mann, der einen tollen Job hatte, zum Hartz IV- Empfänger werden konnte. Gegen Ende trank er drei Flaschen Schnaps. Er erzählte, dass er irgendwann nicht mehr gegessen, sondern nur noch getrunken hat.
Bald hatte er weder Kontakt zur Familie noch zu Freunden. Doch irgendwann hat dann seine Mutter eingegriffen und ging mit ihm zum Arzt. Dieser sagte zu ihm, dass er so schnell wie möglich aufhören solle zu trinken, da er sonst nicht mehr lange zu leben hätte und er doch sicherlich die Einschulung seines Sohnes erleben möchte. Ab da besuchte er jeden Abend die Selbsthilfegruppe "Anonyme Alkoholiker", das hat ihm sehr geholfen. Es fiel ihm schwer, doch er hat es aus Liebe zu seinem Sohn geschafft. Der Wille, seinen Sohn aufwachsen zu sehen, gab ihm die Kraft, weiter zu kämpfen. Noch heute geht er einmal wöchentlich zu dieser Gruppe. Die Klasse war sehr schockiert darüber, was Alkohol alles anrichten kann. Alle wünschten ihm viel Glück für seine Zukunft. (Jannic Frey, Michelle Huppert, Isabel Roser, Janine Sand) Unterstützt von Schulleiter Bernd Merklinger, der Suchtbeauftragten und Klassenlehrerin Karin Deitert sowie Valeska Philipp, Klassenlehrerin der 10. Klasse konnte in den Klassen 9 und 10 das Thema Alkoholprävention durch den Besuch von Herrn Milbich auf spannende und lehrreiche Art und Weise angegangen werden. Sein authentisch vorgetragener Lebensbericht hat die Schülerinnen und Schüler sichtlich bewegt und zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit Alkohol angeregt.
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