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Gemeinde Kronau

 

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 Abschied von Konrektorin Blank (Frieder Scholtes)

 

Abschied von Konrektorin Liane Blank

„Wenn das Wetter himmlisch ist, gehen Engel auf Reisen“. Dieses deutsche Sprichwort hatte bei der Verabschiedung von Liane Blank, bisherige Konrektorin der Erich Kästner Schule Kronau und neue Schulleiterin der Stirumschule Bruchsal, Symbolcharakter. Rektor Bernd Merklinger begann mit ihm die Abschiedsfeier für seine bisherige Stellvertreterin. Es wurde ein feuchter Abschied, aber nicht weil die Kolleginnen und Kollegen, die Vertreter der Schüler und Eltern, der Schulverwaltung und der Gemeinde Kronau, mit dem stellvertretenden Bürgermeister  Karl Vetter an der Spitze, zu viel den Getränken zugesprochen hatten, sondern weil sowohl die Laudatoren, als auch deren Zuhörerschaft „sehr nahe am Wasser gebaut“ hatten.

Liane Blank, die nach dem Abitur Lehramt an der PH Karlsruhe studiert, im Anschluss daran eine Ausbildung zur Tagespensions-Schwester und eine Sprachausbildung in Französisch, Englisch und Spanisch absolviert hatte begann schließlich in der Schule für Erziehungshilfe in Malsch/Khe ihren pädagogischen Dienst. Im Jahre 2003 trat Frau Blank ihren Dienst in der EK Schule Kronau an, wo sie im Jahr 2007 zur Konrektorin ernannt wurde.

Frau Blank erwarb sich durch ihre offene liebenswerte Art schnell die Sympathien der Schüler und der Elternschaft, ihrer Kollegen, der Schulleitung und brachte sich auch in außerschulische Belange wie beispielsweise der Jugendarbeit ein. Der hübsche von der Spracherzieherin Sabine Bellm selbst gebastelte Engel sprach für sich.

Karl Vetter dankte für den Schulträger, den Gemeinderat und als Vertreter des verhinderten Bürgermeisters mit den Worten von Paul Kunad: „Rauh lehrt das Leben, milde das Buch, am sanftesten die Sympathie“. Sie sei Pädagogin der letzen Kategorie, bei allen beliebt und geschätzt. Er wünschte ihr viel Kraft für die neue Aufgabe mit den Worten: „Verlieren sie nicht ihr Lächeln und ihren Charme“.

Für die Guttmänner (Schule für Körperbehinderte), sprach Simone Ganz. Sie, die Verfechterin aller Sinne, überreichte eine kleine Glocke, deren Läuten jedes Mal an den Dank der Ludwig Guttmann Schule für die gute Zusammenarbeit erinnern soll.

„Wir haben manchmal wie alte Eheleute gefeilscht“, begann Rektor Merklinger, seine Laudatio, „oft haben wir in der Sache gestritten, aber immer einen Konsens gefunden und die Meinung des anderen stets respektiert“. Sehr ausgeprägt sei vor allem der Teamgeist gewesen, diesen solle sich die Ex-Kollegin auch in ihrer neuen Aufgabe erhalten.

Nachdem eingangs der Schulchor unter Frau Kegel-Munz zwei Lieder („Kribbeln im Bauch“ und „Dunkel war´s der Mond schien helle.., Rap“ ) vorgetragen hatte präsentierte sich gegen Ende der Lehrerchor unter selbiger Stabführung. Der Song von ABBA „I have a Dream“ leitete über zu den Abschiedesworten von Liane Blank, die alle bisherigen Wegbegleiter einschlossen: “Ich bin in einem Alter in dem man sich vielleicht zum letzten Mal neu orientieren kann. Ich wollte diese Chance nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen. Danke dass ich bei euch sein durfte.“

Die Verabschiedung endete mit einem vortrefflichen und sehr schmackhaften kalt-warmen Buffet, das die Schüler der 6., 8. und 9. Klassen mit ihren Lehrerinnen Eva Kolb-Dickgießer und Ute Weschenfelder gekocht und gerichtet hatten.

Bei der letzten Umarmung von Rektor und ehemaliger Stellvertreterin sagte der bleibende Rektor „Komm wir heule ä bissl“.

 

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